Bestandsaufnahme und Risikobild
Wir erfassen Systeme, Zugänge, Datenklassen und die tatsächliche Sicherungslage. Ergebnis ist eine nach Auswirkung sortierte Liste, in der jeder Punkt einen Aufwand und eine Zuständigkeit hat. Kein Bericht, den niemand liest.
Systemhärtung
Nicht benötigte Dienste abschalten, Standardzugänge entfernen, Verwaltungsschnittstellen aus dem offenen Netz nehmen, Verschlüsselung erzwingen, Protokollierung einschalten. Orientiert an anerkannten Härtungsvorgaben, angepasst an das, was Ihre Anwendungen wirklich brauchen.
Zugriffs- und Rechtekonzept
Getrennte Konten für Verwaltung und Alltag, Mehrfaktor-Anmeldung für alle Zugänge von außen, Rechte nach Rolle statt nach Gewohnheit und ein jährlicher Abgleich, wer noch was darf.
Patch- und Schwachstellenmanagement
Regelmäßige Prüfung auf bekannte Schwachstellen, Einstufung nach Ausnutzbarkeit im konkreten Aufbau, Einspielen in festen Fenstern und ein Nachweis, was wann geschlossen wurde. Automatisiert, damit es auch in vollen Wochen stattfindet.
Netzsegmentierung
Getrennte Bereiche für Arbeitsplätze, Server, Verwaltung und Sicherung. Ein befallenes System erreicht dadurch nicht die gesamte Umgebung. Zugriff zwischen den Bereichen nur dort, wo er begründet ist.
3-2-1
Backup nach dem 3-2-1-Prinzip
Drei Datenstände, auf zwei verschiedenen Medienarten, davon einer außer Haus. Zusätzlich mindestens eine Kopie, die weder gelöscht noch verändert werden kann, und eine, die im Normalbetrieb nicht erreichbar ist. Das ist der Unterschied zwischen Sicherung und Sicherheitsgefühl.
Unveränderliche Sicherungen
Sicherungsstände werden für einen festgelegten Zeitraum schreibgeschützt abgelegt. Auch ein Zugang mit vollen Rechten kann sie in diesem Zeitraum nicht löschen. Genau dieser Punkt entscheidet bei einem Verschlüsselungsangriff darüber, ob es einen Weg zurück gibt.
Wiederanlaufplan
Für jedes System legen wir fest, wie viel Datenverlust hinnehmbar ist und wie schnell es wieder laufen muss. Daraus entsteht eine Reihenfolge des Wiederanlaufs, eine Liste der Abhängigkeiten und eine Anleitung, die auch jemand ausführen kann, der die Umgebung nicht gebaut hat.
Ernstfall-Test
Wir spielen den Ausfall in einer abgetrennten Umgebung durch und messen, wie lange der Wiederanlauf tatsächlich dauert. Die gemessene Zeit wird protokolliert. Weicht sie von der Zusage ab, ändern wir den Aufbau, nicht die Zusage.
Überwachung und Alarmierung
Fehlgeschlagene Sicherungen, ungewöhnliche Anmeldeversuche, volllaufende Datenträger und ausgefallene Dienste lösen eine Meldung aus, bevor sie zum Vorfall werden. Auf einem Weg, den auch nachts jemand sieht.