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IT-Infrastruktur

Erst rechnen, dann bauen

Bevor wir eine Maschine anfassen, legen wir die Rechnung auf den Tisch: Ihre heutige Cloud-Abrechnung gegen dedizierte Server, die auf Ihre gemessene Last zugeschnitten sind, gegen den Kauf eigener Geräte. Danach bauen wir die Umgebung, die gewonnen hat, virtualisieren sie sauber und automatisieren den Betrieb.

Unterbau Proxmox, quelloffen Systeme Debian, Fedora, Windows Server Automatisierung Ansible, versioniert Verfügbarkeitszusage [[PLATZHALTER: reale Verfügbarkeitszusage und Messverfahren]]

Ausgangslage

Warum die Rechnung nicht mehr aufgeht

Der Wechsel in die Cloud war für viele Häuser richtig, solange die Umgebung klein und die Anforderungen unklar waren. Bei stabilem Betrieb kehrt sich das Verhältnis um.

  • Sie zahlen monatlich für Elastizität, die Sie bei planbarer Last nie abrufen.
  • Ausgehender Datenverkehr, Sicherungen und Momentaufnahmen erscheinen als getrennte Posten und wachsen unbemerkt mit.
  • Sie zahlen ein Standardpaket, das nie auf Ihre Last zugeschnitten wurde. Zu groß bedeutet bezahlte Leerlaufkapazität, zu klein bedeutet Zusatzposten.
  • Die Rechnung schwankt mit dem Verbrauch. Ein Budget lässt sich damit nur schätzen, nicht planen.
  • Verwaltete Dienste eines Anbieters lassen sich nicht ohne Umbau woanders betreiben. Der Ausstieg wird mit jedem Jahr teurer.

Das ist kein Argument gegen Cloud. Es ist ein Argument dafür, die Rechnung nachzurechnen.

Kostenvergleich

Drei Wege, eine Rechnung

Am Anfang steht kein Angebot, sondern eine Gegenüberstellung. Wir messen Ihre tatsächliche Auslastung über einen realen Zeitraum und rechnen dann drei Wege gegeneinander. Alle drei mit Vollkosten, damit sie vergleichbar sind.

Bleiben, aber aufgeräumt

Ihre heutige Umgebung, richtig dimensioniert. Instanzgrößen an die gemessene Last angepasst, Altlasten abgeschaltet, Reservierungen genutzt. Oft ist hier schon ein erheblicher Teil zu holen, ohne dass irgendetwas umzieht.

Dedizierte Server, zugeschnitten

Feste Maschinen bei einem Premium-Anbieter in einem deutschen Rechenzentrum, dimensioniert nach Ihrer gemessenen Last statt nach Paketgröße. Ein planbarer Monatsbetrag, kein Aufschlag für ausgehenden Datenverkehr.

Kaufen

Eigene Maschinen, untergebracht in einem Rechenzentrum. Rechnet sich bei langen Laufzeiten und stabiler Last, bindet aber Kapital und verlängert die Beschaffungswege. Wir rechnen es mit, damit die Entscheidung belegt ist, und raten ab, wo es sich nicht trägt.

Sie bekommen die Rechnung offen, mit allen Annahmen und allen Einmalkosten der Umstellung. Wenn der günstigste Weg der ist, bei dem alles bleibt, wo es ist, dann steht das genauso im Ergebnis. Wir verdienen an der Umsetzung, nicht daran, dass ein bestimmtes Ergebnis herauskommt.

12 Abrechnungen genügen für eine erste Einschätzung

Typische Einsparung und Amortisationsdauer hängen vollständig von Ihrer Ausgangslage ab. Wir nennen Zahlen erst nach der Erhebung: [[PLATZHALTER: reale Vergleichsrechnung aus einem abgeschlossenen Projekt, sofern veröffentlichbar]]

Leistungsumfang

Was wir bauen

Bestandsaufnahme und Zielbild

Wir erfassen alle laufenden Dienste, ihre Abhängigkeiten, Datenmengen und Wartungsfenster. Daraus entsteht ein Zielbild mit Reihenfolge und Rückfallebene, kein Wunschbild.

Virtualisierung auf Proxmox

Proxmox Virtual Environment als Unterbau, quelloffen und ohne Lizenzfalle. Cluster mit mehreren Knoten, geteiltem Speicher und automatischer Übernahme beim Ausfall eines Knotens. Virtuelle Maschinen und Container nebeneinander, je nachdem, was die Anwendung braucht.

Speicher und Netzwerk

Speicheraufbau nach Ihren Anforderungen an Durchsatz und Ausfallsicherheit, von lokalem Verbund bis verteiltem Cluster-Speicher. Netzwerk mit getrennten Bereichen für Verwaltung, Produktion und Sicherung, damit ein befallenes System nicht die ganze Umgebung erreicht.

Migration ohne langen Stillstand

Wir bauen die neue Umgebung parallel auf, spiegeln Daten fortlaufend und schalten erst um, wenn der Test bestanden ist. Der alte Stand bleibt bis zur Abnahme erreichbar. Die Umschaltung legen wir in Ihr Wartungsfenster.

Automatisierung

Aufbau, Konfiguration und Updates beschreiben wir in versionierten Ansible-Regelwerken. Damit ist jeder Server reproduzierbar, jede Änderung nachvollziehbar und der Wiederaufbau nach einem Ausfall eine Frage von Minuten statt von Erinnerung.

Angepasste Automatisierungen

Wiederkehrende Abläufe außerhalb der reinen Serverwelt lassen sich ebenfalls ablösen: Datenübernahmen zwischen Systemen, Auswertungen, Bereitstellung neuer Arbeitsplätze, Freigabeprozesse. Wir schauen uns an, was Ihr Team jede Woche von Hand macht, und bauen es weg.

IT-Erneuerung

Gewachsene Umgebungen mit Systemen ohne Herstellerunterstützung, ohne Dokumentation und ohne Zuständigen. Wir nehmen auf, konsolidieren, lösen ab und hinterlassen eine Umgebung, die man wieder anfassen kann.

Übergabe oder Betrieb

Sie entscheiden, ob Ihr Team übernimmt oder wir weiterbetreiben. Die Automatisierungsregelwerke und die Dokumentation gehören in jedem Fall Ihnen.

Grenzen

Wo wir von einer Verlagerung abraten

Wir verkaufen keinen Umzug, der Ihnen schadet.

  • Stark schwankende Last mit kurzen, hohen Spitzen. Dafür ist Mietkapazität gebaut.
  • Weltweit verteilte Angebote, bei denen die Nähe zum Abrufenden über die Antwortzeit entscheidet.
  • Kurze Projektlaufzeiten, in denen sich die Umstellung nicht amortisiert.
  • Umgebungen ohne jede eigene Betriebsfähigkeit und ohne Bereitschaft, sie extern einzukaufen.

In diesen Fällen ist der gemischte Betrieb meist richtig: der planbare Grundbetrieb auf festen, zugeschnittenen Maschinen, die Spitzen weiterhin verbrauchsabhängig. Wir bauen beides und verbinden es sauber.

Spiralfoermig gewickeltes Kupferrohr in Nahaufnahme vor dunklem Hintergrund.

Technologien

Womit wir arbeiten

Virtualisierung Proxmox Virtual Environment, Cluster mit Übernahme beim Knotenausfall
Betriebssysteme Debian, Fedora, Windows Server
Automatisierung Ansible, agentenlos über SSH, Regelwerke in Versionsverwaltung
Speicher lokaler Verbund oder verteilter Cluster-Speicher, je nach Anforderung
Netzwerk getrennte Bereiche, gesteuerter Fernzugriff, kein offener Verwaltungszugang
Überwachung Messwerte und Protokolle zentral, Alarmierung nach vereinbarten Schwellen

Konkrete Produktauswahl und Versionsstände je Umgebung: [[PLATZHALTER: eingesetzter Stack nach Projektentscheidung]]

Ablauf

So läuft eine Umstellung

01

Erhebung

Alle Dienste, Datenmengen, Abhängigkeiten und tatsächliche Auslastung über einen repräsentativen Zeitraum.

02

Vergleichsrechnung

Die drei Wege mit Vollkosten nebeneinander, mit dem Zeitpunkt, ab dem sich die Umstellung trägt.

03

Zielarchitektur

Aufbau, Ausfallkonzept, Sicherungskonzept, Netztrennung, Wartungsfenster.

04

Aufbau

Maschinen bereitgestellt und zugeschnitten, Cluster gebaut, alles über Automatisierungsregelwerke aufgesetzt.

05

Parallelbetrieb

Daten werden gespiegelt, die neue Umgebung läuft unter realer Last mit.

06

Umschaltung

Im vereinbarten Fenster, mit vorher schriftlich festgelegtem Rückweg.

07

Nachlauf

Beobachtung, Feinjustierung, Kündigung der nicht mehr benötigten Verträge und Übergabe der Dokumentation.

Fragen

Häufige Fragen

Wie lange steht der Betrieb still?

In der Regel nur für die Umschaltung selbst, weil die neue Umgebung vorher unter realer Last mitläuft. Das genaue Fenster legen wir vorab fest: [[PLATZHALTER: zugesagtes Umschaltfenster je Systemklasse]]

Was passiert, wenn die Migration schiefgeht?

Der alte Stand bleibt bis zur Abnahme unangetastet und erreichbar. Der Rückweg ist vor der Umschaltung schriftlich festgelegt und wird vorher geprobt.

Legen Sie uns auf einen bestimmten Anbieter fest?

Nein. Wir wählen nach Ihrer Lastmessung und den Anforderungen an Standort, Anbindung und Ausfallsicherheit aus. Weil wir auf offene Standards und quelloffene Virtualisierung setzen, bleibt die Umgebung verlagerbar, wenn sich die Rechnung später ändert.

Können wir die Umgebung später selbst betreiben?

Ja. Genau dafür ist die Automatisierung da. Jeder Aufbauschritt ist beschrieben, versioniert und ohne uns nachvollziehbar.

Was ist mit Verfügbarkeit?

Ein Cluster mit Übernahme beim Knotenausfall fängt den Ausfall einzelner Geräte ab. Die zugesagte Verfügbarkeit halten wir vertraglich fest: [[PLATZHALTER: reale Verfügbarkeitszusage und Messverfahren]]

Nächster Schritt

Legen Sie uns Ihre Cloud-Rechnung vor

Die letzten zwölf Abrechnungen und eine grobe Liste der laufenden Dienste reichen für eine erste Einschätzung. Sie erfahren, welcher der drei Wege bei Ihnen gewinnt, bevor Sie einen Auftrag erteilen.